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Blutdruck

GrundlagenPosted by Harald Schicke Sun, November 22, 2015 07:55:08
Der Blutdruck ist für das Leben notwendig. Er wird durch das Herz (erster Wert) und durch den Widerstand in den Blutgefäßen (zweiter Wert) bestimmt. Der erste Wert, die sogenannte Systole, entsteht, wenn das Herz sich zusammenzieht und damit das Blut in die Adern pumpt. Danach entspannt sich das Herz (Diastole), um wieder Blut aufzunehmen. Die Systole muss also immer größer sein als die Diastole. Sonst erlischt das Leben.

Aufgabe dieser Aktivitäten ist es, mit Sauerstoff und Nährstoffen gesättigtes Blut in die Peripherie zu befördern, um die Zellen zu versorgen und gleichzeitig die Rückstände des Stoffwechsels von den Zellen weg zu den Ausscheidungsorganen zu bringen.

Der Blutdruck ist keine feste Größe. Er schwankt in beträchtlichem Maß. Da ist einmal der Ruheblutdruck, den man hat, wenn man ganz entspannt ist, körperlich und seelisch. Der Ruheblutdruck ist der niedrigste.

Dann gibt es den Arbeitsblutdruck immer dann, wenn wir uns körperlich betätigen oder Glück oder Wut empfinden.

Die Schulmedizin verortet den Blutdruck noch bei 140/90. Bald wird dieser Wert auf 120/80 gesenkt werden. Das ist der Blutdruck, den man in der Regel bei Jugendlichen findet. Und der soll auch bei älteren Menschen gelten?

Die Naturheilkunde sieht das ganz anders. Dort ist der normale Blutdruck 100 + Alter. Bei Zwanzigjährigen wären das also die von der Schulmedizin postulierten 120/80. Bei Achzigjährigen wären das 180/80+. Die Naturheilkunde berücksichtigt dabei also das Alter des Patienten. Das ist vernünftig, denn die Schulmedizin blendet völlig aus, dass wir nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich altern.

Mit zunehmendem Alter sind die Blutgefäße nicht mehr so elastisch. Der diastolische Blutdruck steigt deshalb. Darum muss das Herz kräftiger pumpen, um den größeren Widerstand zu überwinden.

Aus der Sicht der Schulmedizin ist das aber ein Fehler, weil es das Herz belastet.

Deshalb versucht sie alles, den Blutdruck mit Medikamenten zu senken. Das ist aber gar nicht so einfach, denn der Blutdruck ist lebenswichtig und deshalb vielfältig abgesichert. So müssen dann zwei, drei, manchmal auch sechs verschiedene Blutdrucksenker eingesetzt werden.

Klug ist das nicht. Erstens haben die Blutdrucksenker jeder für sich gravierende Nebenwirkungen. Zweitens kann das Herz dann nicht mehr seiner Aufgabe gerecht werden, alle Zellen ausreichend zu versorgen und zu entsorgen.

Das hat vielfältige Folgen für den Körper, denn er wird nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt. Zuerst merken wir Leistungseinbußen. Die Füße sind kalt, es mangelt an ausreichender Konzentration. Bei Männern folgt die erektile Dysfunktion ("er" tuts nicht mehr). Es folgen Schmerzen in den Beinen, Verwirrtheit, Verdauungsstörungen, Nierenversagen.

Die Schulmedizin denkt primitiv. Sie definiert den Blutdruck einfach als Krankheit und nennt den sogenannten Bluthochdruck eine behandlungsbedürftige Volkskrankheit, weil wir fast alle darunter "leiden".

Eigentlich weiß auch die Schulmedizin, dass das keine Krankheit ist, sondern allenfalls ein Symptom. Denn sie teilt den Blutdruck in zwei Gruppen ein. Bei gerade einmal 5% von hohem Blutdruck findet sie eine Ursache. 95% nennt sie "essentielle" Hypertonie (Bluthochdruck) und sagt in dieser Bezeichnung auch ganz richtig: dieser Blutdruck ist lebenswichtig (essentiell).

Gegen dieses Wissen will sie den Blutdruck senken und macht die Menschen damit krank. Wenn die Schulmedizin recht hätte, müssten die Herzkrankheiten nachlassen, je besser man den Bluthochdruck behandelt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Seit 1998 hat sich die Anzahl verordneter Medikamente gegen Bluthochdruck verdreifacht, gleichzeitig ist die Anzahl der Herzkranken mit Infarkt oder Schlaganfall gestiegen.

Mehr Medikamente machen also nicht gesünder, sondern kränker.

Das sollte derjenige beachten, dem von seinem Arzt Angst gemacht wird vor Herzinfarkt und Schlaganfall, die angeblich von hohem Blutdruck ausgelöst werden. Eher ist das Gegenteil der Fall.

Hoher Blutdruck verursacht ganz selten einen Schlaganfall. Denn meist platzt kein Blutgefäß, meist fehlt es schlicht an der Durchblutung, weil man den Blutdruck so weit gesenkt hat, dass da "nichts mehr läuft".